Saarland Screamo-Land ? Nach Crash my DeVille legen Parachutes ein Deb üt von internationalem Format vor.

Die Vorgeschichte zur Platte hat Seltenheitswert. Die betreiber des englischen Plattenlabels Lockjaw, besser bekannt als die touremsige Post-Hardcore-Kapelle Tribute to nothing, sahen Parachutes beim gemeinsamen Auftritt, und waren so begeister, dass sie sie vom Fleck weg unter Vertrag nahmen. Das sollte erwähnt werden, schliesslich fällt es dieser Tage leicht,
in den Kanon der vernichtenden Emo-Screamo-Pop-Mosh-Kritiken einzustimmen und Potenzial zu übersehen. Man übersähe hier neben Crash my DeVille eine zweite Screamo-Hoffnung im Lande, die vieles wie die US-Kollegen macht, das aber mindestens genauso gut. Mit diesen druckvoll produzierten Songs brauchen sie sich nicht hinter Silverstein oder Aiden zu verstecken. Bittersüße Melodien und markerschütternde Wut, verlorene Liebe und Hang zum Pathos, alles verpackt in tanzflächentaugliche Hooks und Moshparts. Parachutes haben kein Kapitel mit Seltenheitswert erschaffen aber eine kleine, feine Fußnote in der Geschichte dieses Stils gesetzt.
 
VISIONS 7/10

Artikel entnommen von:
VISIONS Juni Ausgabe 16.06.2006

Parachutes aus Neunkirchen reihen sich in die aufstrebende Screamo-/Hardcore-/Post-Hardcore-Welle aus Deutschland ein. Auf Shows mit Silverstein, Fire In The Attic und Tribute To Nothing passen sie musikalisch nicht nur bestens hin, sondern haben dabei wohl auch derart überzeugt, dass die Jungs von Tribute To Nothing die Parachutes kurzerhand für ihr Lockjaw-Label signten. Hört man die Qualität des Debüt-Albums, kann dies nicht verwundern. Zwischen Emo-/Screamo-und Post-Hardcore ziehen die Parachutes alle Register und weisen wirklich verdammtes Potential und internationales Niveau auf. Wie bei vielen Bands dieser Art steht und fällt das ganze mit dem Gesang und im Falle der Parachutes steht der Gesang (oft nämlich ein Problem bei deutschen Bands) wirklich wie eine Eins. Von mehrstimmigen treibenden Hooks über herzzereissenden Melodiegesang bis hin zu harten Shouts passt da einfach alles. Aber auch die Musik spricht für sich. Vielschichtig und dennoch auf den Punkt gebracht wissen die Parachutes genau, was es braucht um den Mob in Wallung zu bringen. Sehr gute Platte!

Artikel entnommen von:
www.greenhell.de

Letzten Monat waren es Crash my DeVille, diesen Monat sind es Parachutes aus Saarbrücken die die Messlatte in Sachen gutgemachten emocores aus Deutschland für die Nachfolger höher hängen. Nicht oft schafft es eine Band ein Album so druckvoll zu starten wie Parachutes mit "Seven feet from where you call it safe". Von dort aus ist es auch nur noch zwei songs bis zum heimlichen Hit der Band "the fallen", in dem gekonnt alle Stärken der Band aufgezeigt werden: sehr gute zweistimmige Gitarren, druckvolle Beats und ein Sänger/Geschrei-Gespann (Bassist Elmar übernimmt den großteil der "tiefen" Vocals), das zu gefallen weiß. Auf den Hit folgen mehrere ruhige Songs und man darf sich als Höhrer ein wenig zurücklehnen und genießen, wie die Parachutes es schaffen eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Nicht unverdient hat die Band Supportshows für Soundverwandte Bands wie Silverstein, Aiden, Hand to Hand oder auch Tribute to nothing gespielt. Dank dem internationalen Label Lockjaw hat die Band nun auch die Möglichkeit, ihre Songs über die Grenzen des eigenen Landes zu präsentieren: die erste Englandtour steht an und ich wünsche den Jungs alles Gute

(8/10) Sebastian Wahle / Ox-Fanzine

Artikel entnommen von:
KERRANG MAGAZIN UK

 



 

PARACHUTES PRESSEKIT

Pressekit im PDF-FOMAT
inklusive Bandpic & Logos

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PARACHUTES INTERVIEWS

Radiointerview bei 103.7 Unser Ding MÄRZ 2008

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Radiointerview bei 103.7 Unser Ding JAN 2008

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Radiointerview bei 103.7 Unser Ding 2007

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Interview im FUZE MAGAZIN FEB/MÄRZ 08

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