Die PARACHUTES melken die olle Metalcore-Kuh und bekommen doch etwas verdammt Ordentliches dabei heraus. Die Band aus dem Saarland drückt auf ihrem zweiten Album "Vultures" kräftig aufs Gaspedal und schmeißt überflüssigen Emo-Pathos über Bord. Hier werden die Hemdsärmel abgeschnitten und die Beine gespreizt. Der cleane Gesangsanteil an den zehn Songs hält sich im Verhältnis zu ihrem Debüt "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" sehr in Grenzen. Dafür ist der Metalanteil ordentlich angestiegen. Warum sind die auf einmal so wütend? Ähnlich wie zuletzt bei UNDEROATH wird hier bestimmt keine Rücksicht auf die Hörgewohnheiten des Hörers genommen. Ähnlich wie bei ALEXISONFIRE werden hier aber auch auflockernde Melodien eingestreut, die der Platte ihren Wiedererkennungswert geben. Und obwohl "Vultures" manchmal sehr nach den beiden oben genannten Bands klingt, ist da dennoch etwas, was diese Songs zu PARACHUTES-Songs macht. Finde ich gut! (8) (Sebastian Wahle)

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OX Fanzine

Nun, immerhin vier der fünf Mitglieder von Parachutes halten sich an die gängige Piercing-Praxis (zweimal Lippe plus zweimal Nase). Stilistisch gehen die fünf Deutschen dagegen weit weniger regelkonform zur Sache, ja verwirren den Hörer gerne einmal (oder wie kann man Songtitel wie "Fists
up and boots of motherfuckers" oder "Buckle your belt Dorothy ’cause Kansas is going bye bye" mit einem T-Shirt von Children Of Bodom in Einklang bringen?). Die zehn Nummern der CD "Vultures" bringen die Mauern zwischen Metal und Hardcore ein für allemal zum Einstürzen. Die Gruppe benutzt cleane Vocals in Abwechslung mit Death-Metal-artigen Growls, brutale post-Industrial-Riffs werden von zuckersüßen Emo-Core-Refrains
konterkariert. Parachutes entsprechen zu 100% der heutigen Marktrealität, dass die Kids ihre Musik eben nicht mehr nach Genres oder Szenezugehörigkeit selektieren, sondern einzig und allein nach musikalischen Präferenzen. Und in diesem Falle decken Parachutes in der Tat die Bandbreite von The Autumn Offering über Every Time I Die bis Korn ab …

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EMP Magazin

Nach amerikanischem Vorbild erzogen, mausern sich Parachutes zum Jahrgangsbesten der hiesigen Screamo-Schule.
Schon beim Debüt "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" von 2006 war man sich über die Landesgrenzen hinweg einig: Parachutes gehören zum Besten, was Deutschland in Sachen Was-auch-immer-Core zu bieten hat. Bescheinigt wurde das den fünf Saarländern vor allem, weil ihnen ihre Herkunft nicht anzuhören war. Genauer: Sie klangen amerikanisch. Das ist auch auf "Vultures" so - nein, es ist noch besser. Versiert, vielschichtig, gut gebrüllt und herzergreifend gesungen. Alles ist im Sinne der Vorbilder aus Übersee am rechten Fleck und perfekt produziert. Das Artwork überzeugt mit einem Minus an Klischee und Plus an künstlerischem Anspruch, die obligatorischen unleserlichen Songtexte inklusive. Ob die US-Größen nun das Maß aller Dinge sind, sei dahingestellt. Fest steht: Mit „Vultures" hieven sich Parachutes nochmals eine Stufe höher, ohne dabei zur leichten Beute für die Geier des Genre-Abgesangs zu werden. Im Gegenteil: Wenn sich die viel geläuterte Screamo-Szene in Deutschland noch einige Jahre länger reproduzieren wird als Subkultur-Pessimisten vorhersagen, dann ist das mit der Verdienst dieses Quintetts und Redfield Records, die mal wieder ein sicheres Händchen für wirklich relevante deutsche Schreihälse beweisen. Fleißkärtchen für Innovation gibt es hingegen keine, aber das steht in dieser Schule ja eh nicht auf dem Lehrplan. Kurz: Parachutes bleiben überdurchschnittlich.

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VISIONS MAGAZIN

Mitunter schaffen es deutsche Bands, sich innerhalb kürzester Zeit eine bundesweite Bekanntheit und ein enorm hohes Ansehen anzuspielen. Es können aber auch nur ein Paar MP3s alleine genügen, um sich Anhänger zu gewinnen, die voller Vorfreude zu den Konzerten gehen. Wenn dann noch die Rahmenbedingungen passen, die Formation innovativ und interessant bleibt und sich die richtigen Leute für das Management holt, kann es am Ende vielleicht reichen, um irgendwann da zu stehen, wo zum Beispiel die Beatsteaks stehen. Ganz so weit ist es mit den Parachutes zwar noch nicht, aber sie streben auf – nach mehr.
Ich könnte an dieser Stelle anmerken, dass mich bereits ein Song der Jungs auf ihrer Homepage so begeisterte, dass ich es gar nicht abwarten konnte und mich grenzenlos freute, sie Anfang März in Alfeld zu sehen. Man sollte meinen, ich wäre nicht zurechnungsfähig genug, um nun auch noch eine Kritik zu ihrem Album „Vultures“ abzuliefern, das einigermaßen objektiv wirkt. Doch ich habe gemerkt, dass noch nicht alles passt bei den Fünf von Parachutes – zumindest in meinen Augen. Doch gehen wir das Ganze einmal schematisch an. Seit dem 15.02.2008 ist der Silberling bereits in den Läden, dank redfield records. 10 Tracks befinden sich auf dem Album. Das klingt zwar nicht gerade nach viel, doch es relativiert sich, wenn man bedenkt, dass es immerhin für mehr als 45 Minuten Musik reicht und uns Intro und sonstige Spielereien erspart bleiben. Ohnehin wirkt das Album ausgewogen und äußerst professionell. Vom wunderbar gestalteten Cover mal ganz abgesehen. Was ich nun anmerken möchte, fällt mir relativ schwer. Liest man sich durch andere Kritiken zu dieser Platte fällt eine Konstante ins Auge. Diese Band kann nicht deutsch sein. Ja natürlich, das Saarland gehört (wieder) zu Deutschland, aber was den Stil und die Qualität betrifft, könnten sie ebenso gut aus Amerika kommen. Was die meisten dazu bewegt, so über Deutschland herzuziehen? Die großen Idole und Vorreiter kommen nun mal von Übersee und bisher konnte sich kaum eine deutsche Band mit ihnen messen. Vielleicht ändert sich das ja, wenn mehr Bands wie die Parachutes ihren Weg gehen.
Wie könnte man die Platte besser einläuten als mit einem Ur-Schrei, einer geilen Hook und „Rock n‘ Roll, Baby!“ und noch mehr Geschreie. „Fists up and boots off motherfuckers“ war für mich die Messlatte, an der ich das komplette Album messen wollte. Immerhin war es dieser Titel, der mich Parachutes-süchtig machte. Leider schalten sie erst einen und dann zwei Gänge zurück, um dann mit „Vultures“ zurück zu schlagen. Gelungene Mixtur aus cleanen und shout-parts, kombiniert mit einem Talent für Melodien und Texte, die im Kopf bleiben.
Auf dem Weg zu den nächsten Paukenschlägen liegen zwei Songs, die etwas langsamer und auch reduzierter sind. Und während „Ignorance Is Bliss“ noch über interessante Wendungen verfügt, verkommt „The Spell“ zu einem langsam dahinsiechenden Brei aus elektronisch verzerrten und wehleidigem Geweine. Und genau hier sehe ich einen erheblichen Mangel im Album. Je schneller und brachialer, desto besser. Mit den ruhigen Nummern klappt es nicht immer. Das macht aber nichts, solange die Quote der eher Hardcore-lastigen Songs in ihrem Mix aus schroffen Riffs und emotionalen Momenten hoch bleibt.
Ein Ausrufezeichen ist jedenfalls schon mal gesetzt und auf ihrem Label sind sie auch in guter Gesellschaft. Beste Voraussetzungen also um sich noch weiter zu entwickeln. Und vielleicht stehen sie dann doch irgendwann mal dort, wo die Beatsteaks stehen. Sie sind ja noch jung.

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www.pottersfield.de

Mehr oder minder entdeckt wurden die Parachutes ja von Tribute to Nothing. Und genau für deren Label veröffentlichten die Parachutes auch ihr Debüt. Nicht schlecht, denn so konnte man sogar in England ein paar Anhänger für sich gewinnen. Nichtsdestotrotz bringen die Saarländer den Nachfolger “Vultures” auf dem deutschen Redfield-Label raus. Und Tribute to Nothing haben auf jeden Fall nen guten Riecher bewiesen, denn “Vultures” ist durchaus eine positive Überraschung. Was man im ausgelutschten Fake-Screamo-Genre gar nicht glauben mag. Klar: die alte Aussage, dass hier nix neu erfunden wird, trifft auch hier wieder zu. Aber was zur Hölle soll man in dieser vermoderten Schublade auch noch aufgreifen, was schon nicht vorher von tausend anderen Teeniebands geritten wurde?! Die Parachutes schaffen es auf “Vultures” aber viel natürlicher zu klingen, als ein Großteil der Konkurrenz. Außerdem umschifft einen Großteil der gängigen Klischees. Und zu guter letzt, nahm man sich einfach die richtigen Vorbilder. Welche Platte, die Saarländer im letzten Jahr am öftesten hörten, sollte schon nach einem Durchgang klar sein: die letzte Underoath. Denn auch wenn der Sound nicht ganz so dick ist wie bei den Amis, kommt er doch relativ nahe dran. Außerdem erinnert vorallem die Vokalarbeit an Underoath. Ähnlich intensiv schreit sich einer die Seele aus dem Leib, während der andere gekonnte Gesangsmelodien einwirft. Das Wechselspiel aus Hardcore, Metal, Emo und Rock erinnert zudem sehr oft an Hand to Hand oder die seligen Beloved. Vielleicht hört man hier und da auch etwas FATA raus. Wie man also merkt, nahm man sich schlicht gesagt, die besten Bands aus diesem Genre zum Vorbild. Und man adaptierte den Sound richtig gut. Die Produktion ist klasse, das Songwriting recht abwechslungsreich. Und Songs wie das freche “Fists up and Boots off” oder das Titelstück “Vultures”, in dem man gekonnt mit Dynamiken spielt, sind lupenreine Hits. Gerade in der zweiten Hälfte ist mir die Platte vielleicht etwas zu sehr im Emo getränkt. Denn am besten sind Parachutes einfach, wenn sie schnelle und rotzige Parts in die Songs einbinden. Was aber nix dran ändert, dass man hier den Hut ziehen muss. Denn “Vultures” ist aus diesem Bereich eine der besten Veröffentlichungen die man bisher aus Deutschland hörte. Den Sound “amerikanisch” zu bezeichnen, mag zwar beleidigend klingen, kann aber hier absolut als Kompliment aufgefasst werden. Weiter so, Saarland! 6/10

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www.borderlinefuckup.com

„Vultures“ ist bereits das zweite Album der fünf Saarländer der Band „Parachutes“. Dass die Jungs jedoch aus dem Saarland stammen, möchte man beim Anhören des Albums zu Anfang nicht ganz wahrhaben, viel mehr muss man sich vergewissern, ob sie nicht eher eine Band aus den Staaten sind. „Parachutes“ könnten mit ihren Vorbildern Taking Back Sunday, The Used, Underoath, Rise Against und vielen mehr locker mithalten. Das sie noch relativ unbekannt sind, liegt wahrscheinlich gerade auch daran, dass sie aus Deutschland kommen, denn in den Staaten würden sie sicherlich ganz weit oben mit ihren Vorbildern mitmischen, mit denen sie hier in Deutschland bereits die Bühnen teilen durften. Den Erfolg hätten sie allemal verdient. Hierzulande darf man sich getrost wie die „Geier“ auf dieses Album stürzen. Ab der ersten Sekunde gibt es 43 Minuten lang Vollgas bestehend aus einer individuell gut gemischten Kombination aus Aggressionen und Emotionen, verfeinert mit einer ganzen Menge Herz, welche unverwechselbar für „Parachutes“ steht. 10 Songs lang fesseln „Parachutes“ und werden bei einer ihrer vielen explosiven Liveshows mit diesen sicherlich jeden zum Abgehen animieren.

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www.bumbanet.de

Ein klein wenig Angst hat man doch, wenn man ein Emo/Screamo-Album aus deutschen Landen vorgelegt bekommt. Angst vor nervigen Klischees, Angst vor klebriger Poppigkeit, Angst vor purer Langeweile und natürlich die Angst vor misslungenen Clean-Vocals. Mit anfänglicher Skepsis begegnet man deswegen auch PARACHUTES aus dem Saarland, die mit “Vultures” bereits ihr zweites Full-Length-Album vorlegen. Glücklicherweise zeigt sich nach dem ersten Hören, dass nahezu alle Ängste völlig unbegründet sind.
Klar erfüllt auch diese Band diverse Klischees. Dank des durchdachten Songwritings sieht man über so etwas gern hinweg. Die Saarländer können auf jeden Fall mitreißende Songs schreiben, die zwar stets mit dem bekannten Wechselspiel Screams/zerbrechlicher Gesang daherkommen, aber mit erfrischendem Abwechslungsreichtum und einprägsamen Melodien auftrumpfen können. Langweilig wird es daher nie, leicht klebrig nur selten, dafür aber besonders in der arg poppigen Ballade “The Spell”, bei dem für den Gesang gar ein Verzerrer eingesetzt wird.
Die Clean Vocals sind ansonsten, genau wie die Screams, durchweg gelungen. Es ist eine deftige Portion Härte vorhanden, die ein Abrutschen ins Belanglose und Weichgespülte zu verhindern weiß. Wie es aber mit Bands dieses Genres nun mal so ist, müssen sich auch PARACHUTES aufgrund ihrer stilistischen Ähnlichkeit mit Größen wie ATREYU vergleichen lassen. Und da kommt man definitiv noch nicht heran, auch wenn der Eindruck, den “Vultures” hinterlässt, ein wirklich guter ist.

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www.bloodchamber.de

Parachutes release their second full-length CD and show that they have grown a lot over the years. The melodic hardcore with a screaming voice and metalcore-ish elements sounds mature and has the potential to attract a lot of new fans. Since 2003 the bands has played hundreds of shows and you can notice that in the fact that their songs sound so mature.

Germany has a lot of bands that try their luck in this corner of the music scene but Parachutes show us that they are one of the top bands. I think these guys will have no problems at all to secure their place on an international level as well. This is simply put: quality music.

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www.lordsofmetal.nl

Their debut effort “And I Won’t Stop Until You’ve Lost Everything You Ever Loved” - what an album title - that was distributed in Europe by Lockjaw Records (Tribute To Nothing, Second Monday), and brought the German emorock/screamo band Parachutes straight into the ears and hearts of a lot of listeners. Now the band strikes back with the second full-length album, entitled “Vultures”.The band got amazing reviews of their debut album, so they had to live up to the expectations. And we guess it’s safe to say they did. Their sophomore album sounds mature, but very dark. Their powerful mixture of hardcore, emo and screamo combines aggression and emotion... what more can you expect.The album starts off slow with “First Up And Boots Off Motherfuckers” but is quickly followed by the first highlight of the album: “Flatlines”. After some other nice - but average - songs, we get to the second highlight of the record: “The Spell”.If we are very honest, this is a nice mature sounding second album from this quintet, but it’s doesn’t really stand out in its genre. Fans of Underoath, Hawthorne Heights and From Autumn To Ashes have heard this all ones before.

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Hard Life Promotion

Die Luft im Sektor Hard-Metal-EmoCore wird immer dünner. Die Überflutung an Bands ist nicht zu übersehen und der musikalische Fortschritt bzw. dessen Weiterentwicklung fordert seine Opfer. Parachutes hingegen wehren sich erfolgreich gegen diesen Trend und können mit ihrem neusten Release da ordentlich Punkten, wo bei anderen die Luft aus geht. Nach dem die Band ihr Debüt „And I won’t stop until you’ve lost everything you ever loved“ beim englischen Label Lockjaw veröffentlichten, ist man mit „Vultures“ beim Düsseldorfer Label Redfield Records angekommen.

Vergleiche mit Underoath oder From Autumn To Ashes müssen die Saarländer keineswegs scheuen. Zehn Songs, die alles das aufbringen, was das Herz begehrt. Emotion, Aggressivität und ein melodischer Spannungsbogen mit einer entsprechenden rauen und brachialen Gangart. Die Band driftet ins chaotische Hardcore-Gefilde, verliert aber niemals den Roten Faden. Punktladung. Wie alle Redfield Bands, sind auch Parachutes bekannt für energiegeladene Livegigs. Davon sollte man sich unbedingt auf der Royal League Tour 2008 zusammen mit Sonah und Fire In The Attic am besten selbst überzeugen und im Vorfeld „Vultures“ abchecken. Das Album und Band haben definitiv Aufmerksamkeit verdient.

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www.smash-mag.com

Das Debütalbum der Jungs von Parachutes erschien 2006 über das englische Label Lockjaw – was insofern beachtlich ist, als dass die Band aus dem Saarland kommt und man in solchen Fällen zu Beginn ja eher mit einer kleinen deutschen Plattenfirma Vorlieb nehmen muss. Für Platte Nummer 2 ist man nun allerdings bei Redfield gelandet, was aber alles andere als einen Rückschlag darstellt; zumal die Jungs auch bestens zum Label-Katalog passen: Jung, vielversprechend, technisch bereits ganz oben mit dabei und live zudem extrem mitreißend.

Stilistisch ist das Ganze zugegebenermaßen natürlich nicht mehr so wirklich aufregend: Screamo eben, ein paar schöne Melodien inklusive. Aber anstatt nur brav und konventionell zwischen wüstem Gebrüll und eingängigem Singsang zu wechseln, gibt es auch ein paar nette Ideen: Ein paar mal eher vertrackte, dann vor allem verträumte Postcore-Zwischentöne, die einen Song wie „Ignorance Is Bliss“ etwa zu einer kleinen, vielseitigen Hymne werden lassen. Oder auch mal ein Stimmverzerrer-Effekt nach Cher-Manier in „The Spell“, der zwar irgendwie verdammt cheesy, aber andererseits dann eben auch angenehm überraschend daher kommt. Klare Verbesserung zum Debüt jedenfalls; in dem Stil darf es gerne weiter gehen.

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www.wasteofmind.de

PARACHUTES sind ein wirklich gelungenes Beispiel für die These, dass der Fan harter Klänge nicht immer in die Ferne schweifen muss und auch nicht sollte, wenn er auf der Suche nach guten Bands ist. Schon das Debüt 2006 ließ aufhorchen, und die in- wie ausländische Presse attestierte dem Quintett internationale Qualitäten. Das hat sich erfreulicherweise auch auf "Vultures" nicht geändert. Noch immer spielen PARACHUTES auf einer momentan schwer angesagten Klaviatur, machen das aber so geschickt und abwechslungsreich, dass man ihnen ob dieser Tatsache absolut nicht böse sein kann. Raue, ungeschliffene und moderne Rock-Töne, die wohltuend frisch klingen, sich dabei nie bei Vorbildern des Genres Emo- oder Hardcore anbiedern, sondern eine konsequent eigene Linie verfolgen. Natürlich, die Versatzstücke, die den Sound von PARACHUTES ausmachen, sind hinlänglich bekannt. Doch dies sollte man nicht negativ auslegen, denn in der vorliegenden Kombination wird etwas Großes daraus. Melodie trifft Härte, emotionaler Gesang trifft mächtig aggressiv bellendes Gebrüll, harmonische Gitarren treffen auf harte Stakkato-Riffs. Melancholie trifft Wut. Es ist hörbar,dass sich PARACHUTES nicht einem Trend anschließen möchten, sondern in der Summe einfach Fans dieser Musik sind, was ihnen den Vorteil hörbarer Authentizität beschert. Die knallende Produktion tut ihr Übriges, um die Songs in ein adäquates Soundgewand zu kleiden. Um den Kreis zu schließen: Mit "Vultures" liegt hier ein Album vor, das sich ohne jeden Abstrich auf dem internationalen Markt wird behaupten können. (DAR)
12 Punkte

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Stardust Magazin #10

Die Tatsache, dass das Debütalbum von Parachutes mit dem etwas umständlichen Namen "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" über ein britisches Label erschien, war für eine deutsche Band schon recht außergewöhnlich. Zwar sind sie inzwischen, genau wie ihre Kumpels von Crash My Deville beim Düsseldorfer Redfield Records Label untergekommen, den internationalen Flair haben sie aber dennoch behalten.
Dieser basiert auf "Vultures" maßgeblich auf dem Umstand, dass die Jungs einfach eher nach einer US-Combo denn nach einer Truppe aus unseren Landen klingen. Und das ist absolut nicht negativ gemeint, sondern soll lediglich zum Ausdruck bringen, dass die Saarländer internationales Format haben. Mit dem ganz schön aggressiven Opener "Fists Up And Boots Off Motherfuckers" legen sie gleich richtig los und setzen weitgehend auf derbe Shouts, die nur im Mittelteil mit ein paar klaren Gesangslinien aufgelockert werden. Das sorgt für ordentlich Power und ein gewisses Maß an Melodie.
Diese behalten Parachutes auch in sämtlichen ihrer zehn Tracks bei und schaffen damit meist eine recht ausgewogene Mischung aus Härte und Eingängigkeit, die sogar für Leute (wie mich) interessant ist, die man mit Emocore sonst zu Bestleistungen im Sprint auf mittlere Distanzen anregen kann. Einzige Ausnahme ist wohl "The Spell", das mit dem nervigen Flangereffekt auf der Stimme gleich nochmal weinerlicher klingt. Da reißt auch der Wutausbruch gegen Ende nichts mehr raus. Dann doch lieber schneller Sachen wie der Titeltrack oder "I'm A Steamin' Son Of A Gun", die das Tempo ein wenig mehr anziehen.

Wer gern die Melodien deutlich im Vordergrund hat, ist mit "Flatliners" sehr gut beraten, das im Refrain komplett auf klaren Gesang setzt. Auch das daran anschließende, sehr langsame aber deswegen keinesfalls ruhige "March Of The Machines" glänzt in dieser Beziehung. Fette Gitarrenriffs prallen auf wunderbare Melodien sowohl bei Gitarre als auch Gesang. Ein wenig zu dick tragen sie mit "Ignorance Is Bliss" auf. Auch hier warten viele, gute Melodien, vor allem in Sachen Gesang, aber irgendwie klingt das Ganze doch ein bisschen zu sehr nach lalalala. Naja, die Mädels werden wohl drauf stehen.

Mit "Neverender" schlagen sie zum Ende hin noch einmal eher die ruhigen Töne an und leiden dort auch nochmal ein wenig mehr. Doch wie gesagt, hält sich dieser Aspekt auch für Emo-Hasser im durchaus erträglichen Rahmen. "Parachutes" ist wirklich eine gute Scheibe und Parachutes eine Band, die sich auch international wird behaupten können und die Fans von Underoath oder Silverstein definitiv anchecken sollten.

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www.laut.de

Alle Achtung, "Vultures" hat einen sehr guten Sound - ordentlich Power, kein steriler Plastik-Mist, die Gitarren klingen kernig und voluminös, der Bass ist sauber rauszuhören, nur das Schlagzeug ist wie heutzutage üblich etwas undynamisch. Da haben auch die Amis, die den Löwenanteil der PARACHUTES-Gegenspieler stellen, nichts Besseres entgegenzusetzen - was auch für die Musik gilt. Die Deutschen schmeißen SILVERSTEIN und UNDEROATH zusammen, schrauben noch ein bisschen am Härtegrad und übertreiben es insgesamt nicht mit aufdringlichen Emo-Hooks. Bei pathetischen und nicht sehr zurückhaltenden Textzeilen wie "Don't forget to think of me / My wounds will heal / The scars will stay" hört man zwischendurch einfach kurz weg.

Auf Augenhöhe mit dem aktuellen SILVERSTEIN-Dreher "Arrivals & Departures" bewegen sich die Saarländer über die gesamte Länge ihres zweiten Albums. Allenfalls verschwommen zu erkennende Hardcore-Wurzeln hängen an der der für diese Ecke typischen Rockigkeit und Metal-Elementen, die zu patent arrangierten, alle Tempo- und Stimmungsbereiche abdeckenden Songs verleimt werden. Das recht brachiale Eröffnungs-Duo 'Fists Up And Boots Off Motherfuckers'/'Flatlines' und 'I'm A Steamin' Son Of Gun' sind für die Beine, 'Ignorance Is Bliss' ist für THURSDAY-Fans, das mit Drum-Loops ausgestattete, ätherische 'The Spell' und die Schmonzette 'Neverender' gehen direkt an die Mädchen, und 'Buckle Your Belt Dorothy Cause Kansas Is Going Bye Bye' sowie 'Throw The Towel!!! Throw The Damn Towel!!!' rutschen trotz der konstruierten Songtitel deutlich an den Progcorelern vorbei und führen die Linie der härteren Nummern des Silberlings fort.Melodien für die Ewigkeit können auch PARACHUTES nicht anbieten, aber damit rechnet man bei einer Band dieser Sparte ohnehin nicht. Wer derartige Klänge immer noch zu jeder Tages- und Nachtzeit konsumiert und ununterbrochen Nachschub benötigt, sollte das rundum gelungene "Vultures" mitnehmen. Kurz danach kann aber auch mal darüber nachgedacht werden, ob die Wanne nicht schon vor zwei Jahren randvoll war.

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www.powermetal.de

PARACHUTES haben für ihren Zweitling leider nicht so einen bitterbösen Titel wie noch bei ihrem Debüt gewählt, „Vultures“ fällt da stark ab in Sachen Coolness. Im Inneren hat sich aber nicht verändert, wie gehabt sind die Musiker im Screamo-Bereich unterwegs und haben dabei das Kunstück geschafft, sowohl die heftigen Parts auszubauen als auch den emotionalen Abschnitten mehr Spielzeit einzuräumen. Das klappt ziemlich gut, kann aber nicht in wirklichen Ohrwürmern kulminieren. Zu berechenbar ist die Scheibe an manchen Stellen, die überraschenden Einfälle sind zu spärlich, um „Vultures“ aus der Masse gleichartiger Veröffentlichungen hervorzuheben. Technisch und handwerklich stimmt alles, da gibt es nichts zu meckern und die Songs sind nicht wirklich schlecht, aber zu den Größen des Genres fehlt noch ein gutes Stück, gerade angesichts der vielen ähnlichen Bands. Vor vier, fünf Jahren wäre diese Scheibe ein Kracher, aber das Niveau in diesem Genre ist gestiegen und lässt „Vultures“ durchschnittlich wirken. Angesichts der Release-Schwemme werden es PARACHUTES schwer haben. Der Fan dagegen kann sich freuen, denn soviel Auswahl war noch nie, ebensowenig ein so hohes Niveau. Aber ist das wirklich etwas Gutes? (lh)

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www.metalinside.de

Eigentlich hat man ja im Trierer Raum, meiner alten Heimat, eine gewisse Abneigung gegen Saarländer. Aber man ist ja immer offen für alles und so landete Parachutes’ zweites Album "Vultures" in meinem Briefkasten. Schon beim Opener „Fist Up And Boots Off Motherfucker“ bricht der kreischende Gesang nur so aus den Boxen hervor. Bei den anderen Songs des Albums geht es nicht zartbesaiteter zur Sache: Metallriffing, Double-Bass und kreischender Gesang. Es werden aber auch langsame, melancholische und melodische Töne angeschlagen. Man würde niemals denken, dass es sich bei Parachutes um eine Band aus unseren Gefilden handelt. Zu gering ist der Unterschied zu den großen Amikapellen, wie Underoath oder Alexisonfire. Nein! Parachutes hören sich nicht, wie ein Abklatsch vorgenannter Bands an. Sie erfinden das Genre zwar nicht neu, aber schaffen es eine Eigenständigkeit zu entwickeln, die sie wieder erkennbar macht und allein das hebt schon von so mancher trittbrettfahrenden Band des Screamo-, Emo-, Posthardcore- Genres ab und macht mir Saarländer um einiges sympathischer.

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www.getaddicted.org

Na da schau an, wie die Presse geifert. Mit ihrem Debüt „And I Won’t Stop Until You’ve Lost Everything You Loved” konnten die Neunkirchner Parachutes europaweit abräumen. Die Mischung aus Screamo und Hardcore scheint einen Nerv getroffen zu haben. Ist das zweite Album wirklich das schwerste, wie man so oft hört? Für das intelligente Haudrauf-Quartett wohl kaum, denn „Vultures“ ist das Äquivalent einer Naturkatastrophe. Gesagt und vorab die Download-Single „Fists Up And Boots Off Motherfuckers“ rausgehauen. Ein wütender Schrei leitet den Song ein, feine Melodien werden durch wuchtige Drums zerstört. Aggression überwiegt aber, zwischen Gangshouts und Growls geben die Teutonen Dampf. Erinnert gelegentlich an Converge, ist aber wesentlich melodischer, vielleicht sogar moderner ausgerichtet. In den Breakdowns gibt es sogar ansatzweise Clear Vocals. Nach zwei Minuten scheint der Song bereits vorbei zu sein, erlauben sich Parachutes zur Halbzeit Stille. Umso wuchtiger ist die erneute Aufnahme des Betriebs, besonders die melodischen Spitzen überzeugen. Melodischer Hardcore mit Labyrinth-Struktur plus exklusivem Material, „Fists Up And Boots Off Motherfuckers“ überzeugt. Übrigens einer von vielen Hits auf „Vultures“, einem frühen Top-Album 2008.

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www.musicbeat.de

Nach der letzten Scheibe im Jahr 2006 haben die 5 deutschen Screamo Rocker eine ganz schöne Bombe nachgelegt. Man hat von Anfang an schon das Gefühl, dass es sich um eine amerikanische Produktion handelt, da man hier präziser und sauberer zu Werke geht als beim besagten Vorgänger.

Schon der Einstieg in die Scheibe ist mit "Fists Up And Boots Off Motherfuckers" sehr gut gewählt, da hier von cleanen Gesangspassagen noch nicht viel zu hören ist, statt dessen gibts nur Sturm aus den Boxen. Beim zweiten Track gehts dann doch schon eher etwas Metal-lastiger zur Sache. Teilweise wälzt sich der ein oder andere Stampf Beat in Hatebreed Manier durch diverse Stellen. Und schonwieder etwas neues beim dritten Song. Hier merkt man dann, in was für einem großen Spektrum sich die fünf Saarländer bewegen. Bei Manchen Tracks bekommt man ein enormes brutales Hardcore Zeuch um die Ohren geblasen und im nächsten Moment hat man plötzlich vergleichsweise gemütlichen Ami-Teen-Trash-Movie - Punk im Stile von American Pie. Keine klare Linie, aber ich denke dass das auch gut so ist, da man von jedem dieser eigenständigen Elemente ziemlich schnell die Schnauze voll hätte. Somit ist es auf jeden Fall genial gelöst für viel Spannung und Kurzweile zu sorgen.

Die Parallelen zu den Größen der Szene können leider nicht verleugnet werden. Teilweise schon krass an Kopie grenzende Parts schleichen sich ein und mischen sich unter die Eigenen. Dennoch kann man dieser Scheibe auf keinen Fall zu viel absprechen. Ein gutes Teil mit guten Songs und viel emotionalen Momenten, die Trauer, Wut, Hass und Liebe in ein schönes Bild aus Musik binden.

Artikel entnommen von:
www.metalglory.de

PARACHUTES wurden 2003 gegründet, im Jahr 2006 erschien über die englische Plattenfirma Lockjaw Records das Debütalbum mit dem langen Titel "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved", welches von Kollege Joneleth gerechtfertigte 6 Punkte erhielt. Das Zweitwerk "Vultures" der fünf Saarländer erscheint nun passenderweise über das Szene-Label Redfield Records.

Wie schon auf ihrem Erstling haben sich PARACHUTES dem Emocore/Screamcore verschrieben. Wurde bei "And I…" noch die etwas fehlende Qualität und Dramaturgie bemängelt, so ist dies nun mitnichten zu verzeichnen. Die Stücke auf "Vultures" zeigen sich doch schon spannender und wirken durchdachter, besser arrangiert, da hat die Band sicherlich einen Schritt nach Vorne gemacht. Dafür sorgt auch die düsterere Energie, die kraftvolleren, brachialeren Songs, ja, gerade in Sachen Härte haben PARACHUTES nochmals ein paar Brocken nachgelegt. Die Energie wird durch die durchwegs gelungene, schön druckvolle Produktion noch verstärkt. Leider wirkt das wuchtige Sreamo/Emo-Gemisch noch nicht sehr eigenständig, der Fünfer orientiert sich doch noch stark an den amerikanischen Vorbildern wie beispielsweise UNDEROATH, FROM AUTUMN TO ASHES oder aber auch SILVERSTEIN. So fehlt es den Kompositionen doch noch an Individualität.

Die Zutaten sind bekannt. So wird von Anfang an gleich mit dem brachialen Opener "Fists Up And Boots Off Motherfuckers" Vollgas gegeben, mit wuchtigen Gitarren, schweren Mosh-Down-Parts und kraftvolle Shouts sowie hier noch spärlichen Klargesang. Die folgenden Stücke wie bspw. der Titeltrack oder "Ignorance Is Bliss" sind meist etwas dynamischer, bei "March Of The Machines" zeigen sich PARACHUTES von ihrer ausladenden Seite, während "I'm A Steamin' Son Of A Gun" mächtig Arsch tritt und "The Spell" nur Anfangs balladesk wirkt um sich zu steigern. Sanftere Töne bekommt man zum Schluss mit "Neverender" zu hören.

Fazit: "Vultures" ist ein wirklich gutes Album geworden, an der Eigenständigkeit sollte aber noch gearbeitet werden, um nicht im Einheitsbrei unterzugehen.

Punkte: 7/10

Artikel entnommen von:
www.metal.de

Das Debütalbum der PARACHUTES wurde vor etwa zwei Jahren noch über das englische Label „Lockjaw Records“ (TRIBUTE TO NOTHING) veröffentlicht, ihr Zweitwerk erscheint nun beim heimischen und gar nicht mehr so kleinen Szene-Label „Redfield Records“. Das dies musikalisch passt, dürften wohl nur die wenigsten anders sehen. Mit „Vultures“ hat die fünfköpfige Band noch mal einen Sprung nach vorn gemacht. Vor allem die Produktion muss sich vor großen Genre-Bands nicht verstecken. Derartig druckvoll klingt nicht jede Band aus Deutschland, geschweige denn aus Übersee. Ihr wuchtiges Screamo/Emo-Gemisch „Vultures“ erinnert durchaus an eine Band wie UNDEROATH, ohne aber als bloße Kopie gelten zu müssen. Natürlich bedienen auch PARACHUTES viele bekannte Zutaten, aber verübeln kann man ihnen dies wohl nicht.

„Fists up and boots off Motherfuckers“. Passender könnte man den Opener von „Vultures“ nicht betiteln. Wuchtige Gitarren treffen auf brachiale Shouts, klarere Gesangspassagen darf man hier fast noch vergeblich suchen. Bereits mit dem ersten Song werden die Ambitionen der Band deutlich. Man möchte nach oben, mithalten können sie mit der vermeintlichen Spitze allemal. Der Härtegrad ist enorm, wird aber in eigentlich jedem Song durchbrochen, sei es durch klaren Gesang oder Tempowechsel. Davon gibt es mal weniger, mal mehr. Mehr zum Beispiel im feinen Titeltrack, oder aber beim vielleicht hitverdächtigsten Stück „Ignorance is Bliss“. Ordentlich auf´s Tempo drückt man mit „I´m a steamin son of a Gun“, während man mit „Neverender“ die mit Abstand ruhigste Nummer natürlich zum Schluss präsentiert. In allen Belangen kann die Band das schon gute Debüt toppen, mal sehen wo sie am Ende des Jahres stehen. Der Weg kann eigentlich nur nach oben führen.

Arttikel entnommen von:
www.handlemedown.de

Die Band aus Neunkirchen hat im Mai 2006 ihr Debütalbum “And I Won’t Stop Until You’ve Lost Everything You Ever Loved” auf Lockjaw Records rausgebracht. Nun sind Sie beim sympathischen, deutschen Label Redfield Records gelandet, das sich seit diesem Jahr um Ihre Belange kümmert.

Neues Label, neues Glück! Diese Bauernweisheit gilt zwar nicht immer, aber im Falle von den Parachutes darf man neidlos feststellen, dass die 5 Jungs mit “Vultures” nochmals kräftig nachlegen und ihr Erstlingswerk gekonnt in den Schatten stellen. Das Debütalbum konnte zwar überzeugen, klang aber ein wenig wie ein bloßer Abklatsch von diversen amerikanischen Screamovorzeigebands, was aber nicht weiter schlimm war, denn dank ihres Talents konnten sie damit trotz allem jeden überzeugen. Und schließlich wusste man irgendwie auch, dass die einfach noch ein wenig Zeit brauchen, um ihre endgültige musikalische Reife zu erlangen. Nun präsentieren sich die Jungs anno 2008 bestens abgehangen und derart routiniert, dass man beim Erraten der Herkunft dieser Band ganz bestimmt nicht auf Deutschland tippen würde. Schon der Opener “Fists Up And Boots Off Motherfuckers” überzeugt auf voller Länge und rockt sowas von straight in die Fresse, dass der Kieferorthopäde um die Ecke alle Hände voll zu tun hat. Beim Titelsong “Vultures” scheinen Underoath Model gestanden zu haben. Hier treffen geballte Schreipassagen auf wuchtiges, gewitterartiges Chaos-Riffing, das mit packenden Melodien und hymnenartigen Einschüben angereichert wurde. Somit kann man sich also blind auf die Parachutes verlassen, denn diese 10 überwältigenden Tracks haben genau das Programm zu bieten, das man von einem guten Screamoalbum erwartet. Hier stimmt einfach alles, von der Produktion bis zum musikalischen Output. Nur die Lyrics im Booklet sind leider nicht lesbar, das ist allerdings das einzige Manko, das es nächstes Mal zu beheben gilt.

FAZIT: Nur eine Band, die es ehrlich meint, kann so authentisch klingen. Hier ist man einfach immer und immer wieder versucht die Playtaste zu drücken, wenn die Spielzeit vorbei ist. Ein Album, das alles hat, was ein packendes, arschtretendes Screamowerk braucht. Herz, Hirn und Eier inklusive. Da kann der Frühling kommen!

Ignorance is fucking bliss…

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www.heartbeatmedia.de

Das 2005 veröffentlichte Debüt "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" stellte zum ersten Mal den großen Strahler auf die fünf Saarländer PARACHUTES und “Spotlight an”. In diesem Licht aalen sie sich scheinbar mit Vorliebe, denn auch mit dem Nachfolger “Vultures” dürfte sichergestellt sein, dass diese Band weiterhin volle Aufmerksamkeit in einem Genre erhält, in dem es sich besonders durch Eigenständigkeit und handwerklichem Geschick abzugrenzen gilt. Der durchgehend überzeugend produzierte Langspieler klingt erfrischend international und stellt sich dank neugewonnener, bzw. ausgereifter Härte nicht schüchtern an den Rand, sondern rückt in die Mitte und schreit dir ins Gesicht. Ob das brachiale ‘Fists Up And Boots Off Motherfuckers’, oder das ausladende ‘Mach Of The Machines’, das Songwriting der PARACHUTES hat Hand und Fuß. Überzeugende Strukturen, keine unnötigen Wiederholungen und ein untrübbares Gespühr für die richtige Melodie, klingen dennoch zwischenzeitlich Genregrößen wie Silverstein und Underoath durch. Mit dem Blick ins Licht haben sich die Fünf Fallschirme um Sänger Stefan Kinn fest etabliert und werden spätestens nach “Vultures” selber als Referenz für den nationalen Up- und Newcomer gelten können.

Arttikel entnommen von:
www.music-scan.de

Nach ihrer 2006 erschienenen, hochgelobten Debut-Platte “And I won’t stop until you’ve lost everything you ever loved” sind die Parachutes zurück. Und zwar kraftvoller, brachialer und energiegeladener als je zurvor. Der Opener „Fists Up And Boots Off Motherfucker“ steht voll und ganz unter dem Motto “Rock’n Roll Baby!!”. Das Gaspedal ist ab der ersten Sekunde bis zum Anschlag durchgetreten und dem Hörer vor den Boxen wehen die Haare.
Wunderbar ausgearbeitete Gitarrenriffs, kraftvolle Shouts und cleaner Gesang, groovende Melodien, schwere Mosh-Down-Parts und eine gute Prise Metal ziehen sich durch insgesamt 10 Songs. Über “Flatlines” geht es zu einem meiner persönlichen Favourites “March Of The Machines”, in dem alle angesprochenen Elemente in einem so ausgeklügelten Wechsel gespielt werden, dass dieser Song wunderbar als Anspieltipp dienen kann.

Ebenso „watch out, watch out” Song Nummer 4, „Vultures“, der wohl für alles steht, was die Band mit diesem Album übermitteln wollte: Agression, Emotion und Herz. Weiter geht es mit „Ignorance Is Bliss“ und „The Spell“, welcher zuerst eher etwas balladesk daherkommt, am Ende dann wieder die bis dato bekannte Energie aufnimmt und zu einem fulminanten Finale kommt.  An Kreativität mangelt es denn 5 Herren ebenfalls nicht, betrachtet man die Namensgebung folgender Songtitel „Buckle Your Belt Dorothy `Cause Kansas Is Going Bye Bye“, „I’m A Steamin’ Son Of A Gun“ oder „Throw The Towel!!!Throw The Damn Towel!!!“.

Mit „Neverender“ schlägt man zum Schluss nochmal die zwar rockigen, aber etwas sanfteren Töne an und lässt das Werk letzten Endes still und leise ausklingen. Insgesamt eine sehr gute Produktion und eine konstante Platte, die durchweg kraftvoll bleibt.
Wie alle Bands dieses Genres haben auch die Parachutes damit zu kämpfen, nicht in einem Einheitsbrei unterzugehen. Das besondere „Etwas“ ist wichtig und das bringen die Jungs zumindest größtenteils mit. Wie auch im „Memphis May Fire“-Review schon erwähnt, haben auch die „Parachutes“ den Rock nicht neu erfunden. Parallelen lassen sich schwer vermeiden, aber das ist ja auch nicht immer zwangsläufig schlecht.

Arttikel entnommen von:
www.bizarre-radio.de

Schon der erste Track, "Fists Up And Boots Off Motherfuckers", spricht, nein, kreischt Bände. Noch bevor man ein zünftiges "Fuck you too" erwidern kann, knallen einem die Saarländer einen feuerspeienden Backdraft um die Ohren, dass einem der Herzmuskel aus dem Takt gerät. Der zukünftige Moshpit macht schon beim Zuhören Angst. Auch wenn Parachutes das Genre nicht neu erfinden, ist es beeindruckend, mit welcher Intensität das Quintett zu Werke geht. Bitterböse Metal-Riffs und druckvolle Double-Bass-Parts besaufen sich mit wütendem Geschrei und versorgen in melodischen Parts sporadisch die Wunden. Ob das jetzt Hard-, Emo- oder Screamo-Core sein soll ist eigentlich scheißegal, denn es poliert einem mit teuflischem Grinsen die Fresse und anschließend bittet man mit blutverschmiertem Gesicht um Nachschlag. Neben Fire In The Attic und Crash My Deville sind Parachutes die Musikmetzger der Stunde. Jedenfalls in Deutschland.

Arttikel entnommen von:
www.unclesallys.de

Welcome to the Champions League! Nachdem die heimischen PARACHUTES mit ihrem Debüt "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" den Umweg über das TRIBUTE TO NOTHING Hauslabel Lockjaw Records nach Deutschland nahmen, erscheint der Nachfolger "Vultures" nun via Redfield Records. Orientierte man sich Anno 2006 noch am Emocore/Screamo Einheitsbrei kann man nun deutlich zu den Genre Platzhirschen aufschließen, denn besagtes Release sprüht gerade so vor düsterer Energie und jeder Menge Sprengkraft.

Auch mit diesem Release naschen PARACHUTES eher an dem amerikanischen Töpfchen anstatt sich an der heimischen Szene zu orientieren. Konnte man bereits beim Vorgängeralbum den Einfluß von UNDEROATH ausmachen, ist man den Vorbildern auch mit "Vultures" stilistisch und härtetechnisch im respektablem Abstand gefolgt und nährt sich gleichzeitig den Vagrant Krachmaten von FROM AUTUMN TO ASHES und ein wenig VANNA an. Die Melodie ist ein wenig in den Hintergrund gerückt worden und stattdessen gewinnen die wütenden Screams die Oberhand. Chaos-Tendenzen, eine wuchtige Produktion und durchweg hochwertiges Songmaterial runden das Redfield Release ab, welches sich international wahrlich nicht zu verstecken brauch.

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Death Metal sei der neue Emo, meint Parachutes Gitarrist Carsten Jung - was bedeutet, dass seine Band mit hohem Tempo am Zeitgeist vorbei prescht. Denn zwar geht "Vultures" wesentlich harscher nach vorne als das teilweise sehr weiche debüt "And i Wont Stop Until You`ve Lost Everything You Ever Loved" , doch trotz aller nähe zum melodischen Hardcore machen die fünf aus Neunkirchen immer noch Screamo mit hymnischen Melodiebögen. Aber irgendwo zwischen Midwest-Melancholie, wütenden Ausbrüchen und herausragender Instrumentalarbeit haben es Parachutes geschafft, ein Genre als das zu interpretieren, was es ursprünglich einmal war: Großartige Musik, die anstatt von Klischees von gekonnten Kontrasten lebt.

Käme diese Band aus dem englisch-sprachigen Raum, würde sie eine Runde auf der Warped Tour mittlerweile in einer Liga mit Referenzgrößen wie UNDEROATH und ALEXISONFIRE spielen und vermutlich genauso viele Platten verkaufen. Doch leider sagt das Konjunktiv in diesem Satz: Sie tun es nicht. Noch nicht. Denn sie hätten es verdammt nochmal verdient.

(Christian Suchard)

Artikel entnommen von:
"Fuze Magazine Februar/März08"

Wir erinnern uns: Im Mai 2006 erschien mit "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" das Debüt der Neunkirchener Band Parachutes, das seinerzeit noch auf Lockjaw Records erschien. Mit "Vultures" legt das deutsche Quintett nun eindrucksvoll nach, nur wird deren Zweitling anno 2008 auf Redfield Records veröffentlicht werden. Nun war "And I Won't Stop Until You've Lost Everything You Ever Loved" schon eine mächtig beeindruckende Angelegenheit, die sich zwar zu großen Teilen an die Werke US-amerikanischer Screamo-Größen anlehnte, welche jedoch eine Band hinter diesem Debüt vermuten ließ, die ohne den geringsten Zweifel berufen schien, mehr als lediglich Lokal-Status zu erreichen. Mit dieser Hoffnung sieht man sich nun mit den zehn neuen und auf "Vultures" befindlichen Songs alles andere als enttäuscht. Das größte Kompliment, das man Parachutes mit dem Redfield-Einstand machen kann, ist, dass man hinter diesem Werk keine deutsche Kapelle vermuten würde, denn Songs wie der ungemein beeindruckende Opener "Fists Up And Boots Off Motherfuckers" oder aber der Titelsong "Vultures" könnten glatt vom aktuellen Underoath-Werk stammen. Satte Schreipassagen treffen hier auf ein wuchtiges, wenn auch hymnisch ausfallendes Chaos-Hardcore-Riffing, das jedoch in seinen Refrains immer ungemein packende Melodien an die Erdoberfläche befördert.
Zugegeben, "Vultures" ist erneut ein Werk, das auf gegenwärtige Emo- bzw. Screamo-Trends verweist, man zweifelt jedoch keine Sekunde daran, dass Parachutes in Gänze hinter genau dem stehen, was sie hier erschaffen haben. Sogar die Produktion klingt dermaßen amerikanisch, dass man sich zumindest zwei Male vergewissern muss, mit wem man es hier zu tun hat. Hardcore-Trittbrettfahrer könnten sich nie so authentisch und versessen anhören. Wirklich beeindruckend, was die Neunkirchener hier vollbracht haben.

(Dennis Grenzel)

Artikel entnommen von:
www.sweetjanemusic.com

Intensiver, ehrlicher, druckvoller, düsterer

CD EMPFEHLUNG 13 von 15 Punkten

In Zeiten wie diesen als lokale deutsche Band Emocore oder Screamo zu machen ist zumindest keine besonders originelle Idee. Stimmt. The Parachutes aus Neunkirchen gibt es seit 2004 und "Vultures" ist ihr mittlerweile zweites Album. Nach "And I won't stop until you've lost everything you ever love" wird sich nun 2008 zeigen, ob die Band sich mit ihrem selbst gewählten Musikstil behaupten kann.

Gleich mit dem ersten Song "Fists Up And Boots Off Motherfuckers" wollen es die Saarländer wissen. Vorbei ist die Zeit, in der die Band noch experimentierte oder hin und wieder etwas wackelig auf den Beinen stand. Gleich der erste Song des Albbums ist ein Riff-geladenes Screamo-Brett, das mit seinen düsteren Elementen auch problemlos auf das letzte Album von Underoath gepasst hätte. Starker Einstieg also, zumal Parachutes zwar nicht mit neuen Ideen glänzen können, aber einen dichten, atmosphärischen und wütend-druckvollen Sound auffahren, dass man schnell vergisst, dass es sich hier um eine Band "aus der Nachbarschaft" handelt. Das sicherlich größte Lob, das man Parachutes aussprechen kann ist, dass sie absolut international klingen und sich entsprechend vor Vorbildern wie Underoath, From Autumn To Ashes oder Silverstein nicht verstecken brauchen.

"Vultures" ist der nächste, professionalisierte Schritt, ein Album, das eine Weiterentwicklung zum perfekten Emocore-Song zeigt. Metalriffs, wütendes Geschrei und melodische Parts sind nichts Neues mehr, aber auf "Vultures" wird das alles ergänzt durch so viel Spielfreude und das ständige Gefühl, dass die Band ganz hinter dem steht, was sie macht. Wirkte das Debütalbum an manchen Stellen vom Artwork bis hin zur Musik noch etwas unausgegoren und im Versuchsstadium, ist "Vultures" ein intensiver, ehrlicher, druckvoller, düsterer und auch in optischen Fragen (Layout) eine großartige runde Sache. Der Wechsel von Lockjaw Records zum deutschen Label Redfield Records hat sich gelohnt - der Label-Einstieg ist ein großartiges Album einer Band, die sich längst einen Namen über ihre Landesgrenzen hinweg erspielt haben und die ein so professionelles Emocore-Album vorstellen, dass man schnell vergisst, dass die Ideen nicht die neuesten sind. Gelungen!


Ähnliche Band:
Underoath
Weitere vergleichbare Bands: From Autumn To Ashes, Silverstein

Artikel entnommen von:
www.dosenmusik.de



 



 

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PARACHUTES INTERVIEWS

Radiointerview bei 103.7 Unser Ding MÄRZ 2008

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Radiointerview bei 103.7 Unser Ding JAN 2008

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Radiointerview bei 103.7 Unser Ding 2007

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Interview im FUZE MAGAZIN FEB/MÄRZ 08

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